Signature Dishes von Christian Bau 2000-2016 ♨
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Signature Dishes von Christian Bau

Signature Dishes von Christian Bau tragen seine unverkennbare, kulinarische Handschrift, spiegeln seine Philosophie und seine Leidenschaft für das Handwerk wieder. Und weil sich, wie jede Handschrift, auch eine kulinarische Handschrift über Jahre entwickelt und verändert, möchte Christian Bau Ihnen in diesem Portfolio all seine Signature Dishes aus den vergangen Jahren zeigen. Von 2007 bis 2016 ist sind große und kleine Veränderungen zu sehen. Doch bei jedem Gericht erlauben wir uns zu sagen: Das ist ein Teller von Christian Bau!

Seit Christian Bau ab 2007 seine eigene Küchenphilosophie konsequent weiterentwickelt hat, sind viele einzigartige Signature Dishes entstanden, die Sie hier entdecken können. Und wenn Ihnen eine Zutat unbekannt ist, können Sie ihre Bedeutung direkt im Glossar nachlesen.

  • All
  • 2000
  • 2007
  • 2008
  • 2009
  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2013
  • 2014
  • 2015
  • 2016
  • 2017

Vom Japanischen Rindfleisch bis zum Gourmet Fisch

Mit der Passion für Produkte der asiatischen, vorrangig japanischen Hochküche, kommen Christian Baus Gäste im 3 Sterne Restaurant “Victor’s Fine Dining” in den Genuss einer ganz besonders edlen Fleischsorte: die des Wagyū-Rindes. Das aus Japan stammende Fleisch ist das wertvollste der Welt. Das japanische Rindfleisch zeichnet sich durch seinen hohen Marmorierungsgrad aus, wodurch es auf der Zunge wie Butter zergeht. Dazu schmeckt es noch herrlich aromatisch, ist cholesterinarm und nährstoffreich. Einer der Signature Dishes von Christian Bau, mit dieser Delikatesse als Hauptbestandteil, ist beispielsweise “Japanisches Rind aus der Präfektur „Miyazaki“. Das Fleisch stammt von Ozaki-Rindern, diesen Titel erhalten nur Wagyū Rinder vom Hof des Rindfleisch-Lieferanten Herrn Ozaki in der Präfektur Miyazaki. Sie sind die einzigen japanischen Rinder, die den Namen ihres Züchters als Markenzeichen tragen dürfen.

Auch wenn Fleischgerichte nur einen kleinen Teil der Menüfolge im Restaurant ausmachen, weiß Christian Bau seine Gäste damit geschmacklich zu verwöhnen. Für den Koch liegt der Fokus seiner Küche auf Fisch- und Meeresfrüchten. Ob der St. Pierre, Seezunge, Langoustine, Steinbutt aus dem Atlantik oder Eismeerforelle aus Island – zu jeder Jahreszeit kommen nur die besten Produkte auf den Teller. So gibt es beispielsweise am Mittwoch Langusten, die noch kurz vorher zappelten. Frischer geht es fast nicht.

Ob edle Fischgerichte oder Desserts: Das Gericht entsteht im Kopf

Möchte Christian Bau ein neues Gericht auf die Karte setzen, stellt er sich zunächst die Frage: Welche Produkte stehen in dieser Jahreszeit zur Verfügung? Denn wenn eine Komponente nicht Saison hat, kann sie auch nicht in bester Qualität geliefert werden. Die Entstehung des Gerichts beginnt im Kopf. Ausgangspunkt ist ein Kernprodukt, ein Klassiker, der neu modifiziert wird. Dann werden Kombinationen geschaffen: Was passt zusammen? Welche Geschmacksrichtungen soll das Gericht erhalten? Was dann passiert, ist spannend. Christian Bau teilt jedem aus seinem Team eine Aufgabe zu. Der eine kreiert beispielsweise den Algensalat, ein anderer das Gurkeneis.

Christian Bau selbst gestaltet den Teller, macht aus ihm ein optisches Highlight. Er vereint alle Einzelteile zu einer Straße, zu einem Kreis oder richtet sie am Tellerrand an. Nachdem die erste Version verwirklicht ist, erfolgt das Fine Tuning. Ein Prozess, der eine oder auch fünf Wochen dauern kann – bis die Balance auf dem Teller gefunden ist. Balance, das bedeutet ein handwerklich anspruchsvolles Gericht, strukturalistisch, verschiedene Texturen, Temperaturen und Geschmackswelten vereinend. Und doch muss es sich selbst für den weniger erfahrenen Genießer, sei es ein Gourmet Fisch oder japanisches Rindfleisch, sofort erschließen und leicht zugänglich sein.