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A


 

Aal / Räucheraal

Räucheraal ist ausgenommener, heiß geräucherter Aal, dessen Kopf vor der Zubereitung nicht entfernt wurde. Er besitzt mit 28 Prozent einen hohen Fettanteil, das Fleisch ist dennoch sehr fein und zart – und daher sehr beliebt.

 

Adour-Lachs

Dieser wild lebende Atlanktiklachs gehört zur Gattung der Forellenfische. Er ist besonders fettarm, sein Fleisch ist sehr kompakt, die Muskelfasern dicht und seine Farbe meist hellrosa. Die Besonderheit (daher auch der Name) – der Fisch schwimmt zum Laichen den französischen Fluss “Adour” hinauf.

Amber Jack (Gelbflossenmakrele)

Die Bernsteinmakrele, auch bekannt als Gelbflossenmakrele, ist ein von den Küsten entfernt lebender Hochseefisch, der in den tropischen und subtropischen Ozeanen der gesamten Erde vorkommt. Ihren Namen verdankt diese edle Makrelenart ihren leuchtendgelben Flossen. Der Raubfisch kann bis zu 2,5 Meter lang und knapp 100 Kilo schwer werden. Die Gelbflossenmakrele ist ganzjährig erhältlich. Auf Grund des mineralischen Geschmacks harmoniert dieser Fisch wunderbar mit asiatischen Zutaten wie Soja, Sesam und Ingwer. Christian Bau serviert die Makrele gern mit Daikon, Bergamotte und knusprigem Ingwer.

Atlantik-Steinbutt

Der Steinbutt ist ein sehr begehrter Fisch, wahrscheinlich sogar der edelste, dessen feines Fleisch ihn zu einem der beliebtesten Speisefische macht. Er liefert dem menschlichen Körper wichtige Vitamine, Mineralien und Omega 3 Fettsäuren. Mit seinem kernigen und aromatischen Fleisch ist er einer der Begehrten und Wertvollen aus dem Atlantik.

 

B


 

Bar de ligne

Im Deutschen ist dieser Fisch unter dem Namen Wolfsbarsch bekannt. Der exklusive Edelfisch besitzt einen eleganten, silberglänzenden Körper und wird daher oft als „Silberschatz“ bezeichnet. Das magere, feste und weiße Fleisch des Bar de ligne gehört zum exzellentesten der Fischküche. Christian Bau verwendet nur leinengefangene Ware aus der Bretagne oder der Normandie.

Bergamotte

Durch ihren sehr sauren Geschmack ist die Bergamotte, die fast ausschließlich in Italien wächst, nur bedingt essbar. Ihre Schale jedoch besitzt ein sehr intensives zitroniges Aroma und lässt sich wunderbar zu vielen Speisen kombinieren.

Bernsteinmakrele

Die Bernsteinmakrele, auch bekannt als Gelbflossenmakrele, ist ein von den Küsten entfernt lebender Hochseefisch, der in den tropischen und subtropischen Ozeanen der gesamten Erde vorkommt. Ihren Namen verdankt diese edle Makrelenart ihren leuchtendgelben Flossen. Der Raubfisch kann bis zu 2,5 Meter lang und knapp 100 Kilo schwer werden. Die Gelbflossenmakrele ist ganzjährig erhältlich. Auf Grund des mineralischen Geschmacks harmoniert dieser Fisch wunderbar mit asiatischen Zutaten wie Soja, Sesam und Ingwer. Christian Bau serviert die Makrele gern mit Daikon, Bergamotte und knusprigem Ingwer.

Beurre blanc

Beurre blanc ist eine klassische weiße Buttersauce. Sie ist oft Grundlage in der französischen Küche und passt hervorragend zu hellem Fleisch und Fisch.

Blauer Hummer

Die Farbe des Hummers, dessen festes Fleisch eine Delikatesse ist, kann sehr stark variieren – von einem kräftigen Blau bis hin zu einem starken Dunkelviolett. Abhängig ist das von der Nahrung des Tieres. Sein Fleisch ist weiß und sehr aromatisch. Es schmeckt süßlich und leicht jodig. Der “blaue” Hummer ist der “europäische” Hummer und stammt vornehmlich aus der Bretagne, aber auch aus Schottland, Zeeland (NL) oder Helgoland – er ist wesentlich besser, exklusiver und teurer als sein nordamerikanischer Verwandter (Main- oder Canada-Lobster).

Bonito

Der Bonito ist eine Fischart, die eng mit den Makrelen und dem Thunfisch verwandt ist. Das geschmacksintensive Fleisch des Fisches, der in tropischen und subtropischen Meeren lebt, ist weitaus fettärmer als das des Thunfisches.

Buddha’s Hand

Diese Zitrusfrucht, deren einzelne Segmente zusammen genommen die Form einer Hand ergeben, enthält weder Fruchtfleisch noch Fruchtsaft. Buddha’s Hand hat einen sehr intensiven blumigen Duft. Ausgereifte Früchte ihrer Art haben einen frischen, süßlichen Geschmack.

 

C


 

Calpico

Aus Japan stammendes Joghurt-Getränk mit Zitrusaromen.

Carabineros

Die Carabinero, im Deutschen rote Riesengarnele genannt, hat eine tiefrote Farbe und einen sehr intensiven Geschmack. Sie wird vor den Küsten Marokkos gefangen und an Bord der Boote direkt gefrostet. Daher erhält sie ihre exzellente Qualität. Die besonders edle & teure Version dieses Krustentiers stammt aus Mallorca. Beliebt ist die rote Riesengarnele auf Grund ihres festen, saftigen Fleisches mit nussig-mildem Geschmack. Prachtstücke können übrigens bis zu 35 Zentimeter groß werden.

Chanponzu

Chanponzu ist eine japanische Würzsauce mit Zitrus-Noten. Während der Herstellung werden zunächst Algen mit einem süßlichen Reiswein und einem Reisessig gekocht, dann abgekühlt und schließlich gefiltert. Schlussendlich wird Chanponzu unter anderem mit Zitrussäften und Sojasauce angereichert.

Chawanmushi

Chawanmushi ist das japanische Pendant für den deutschen Eierstich und wird in Asien bevorzugt als Vorspeise serviert. Die Konsistenz entspricht der einer Crème. Chawanmushi wird mit Sojasauce, Dashi, Fischflocken und Mirin gewürzt.

Chinesischer Schnittlauch

Chinesischer Schnittlauch ähnelt von dem milden Geruch und dem Aroma her an eine herkömmliche Knoblauchknolle. In Deutschland ist er daher auch unter dem Namen Schnittknoblauch bekannt. Das Gewürzkraut, dessen Wurzel genauso essbar ist wie die Blüten, stammt ursprünglich China.

Combawa

Die Combawa, oder auch Kaffirlimette, ist eine Zitrusfrucht aus Südostasien. Ihre Schale gilt als hervorragendes Fruchtgewürz. Kaffirlimetten werden eher selten pur verzehrt und auch ihr Saft und die aromatischen Blätter werden daher beim Kochen hauptsächlich zum aromatisieren verwendet.

Coquille Saint-Jacques

Jakobsmuscheln – eine Delikatesse, die es rund um den Globus gibt. Sie haben flache, rötlich-braune Schalen mit strahlenförmigen Rippen. Genießbar sind bei der Jakobsmuschel lediglich der weiße Muskel und der rote Rogensack, der einen sehr intensiven Geschmack hat. Der zarte Muskel, auch Nuss genannt, hat dagegen ein nussiges bis leicht süßliches Aroma. Christian Bau verwendet ausschließlich Ware, welche in Frankreich gefangen wurde – ebenso verarbeitet er sie nur von Oktober bis Ende März.

 

D


 

Daikon

Daikon ist eine Art Rettich, der aus Japan und China stammt. Er schmeckt jedoch viel milder als der in Deutschland kultivierte Rettich. Das Fruchtfleisch des Daikon ist saftig, fest und gleichmäßig weiß.

Dashi

Dashi, ein typisch japanisches Lebensmittel, ist ein Grundfond aus Wasser, Bonoti Flocken (getrockneter, gehobelter Thunfisch) und Algen. Die Brühe ist sehr klar und fettfrei. Sie hat einen ganz milden Geschmack nach Meer. In Japan werden alle Suppen und Saucen mit Dashi zubereitet.

Dim Sum

Dim Sum ist eine kantonesische Spezialität und bedeutet wortwörtlich „kleine Herzwärmer“. Dim Sum sind kleine Teigtaschen, die mit den verschiedensten Füllungen serviert werden. Klassiker sind Füllungen mit Garnelen oder Schweinehack. Größtenteils werden die Teigtaschen gedämpft, teilweise jedoch auch frittiert.

Drachenfrucht

Die aus dem südlichen Mexiko stammende Drachenfrucht, oder auch Pitahaya, hat ein frisches, süßliches Aroma. Sie ist die Frucht eines kletternden Kaktus und besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Die Drachenfrucht ist daher sehr kalorienarm und enthält viel Eisen und Calcium.

 

E


 

Edamame (Sojabohne)

Edamame ist der japanische Begriff für unreif geerntete Sojabohnen. Die leuchtend grünen Bohnen werden mitsamt ihrer Hülse gegart. Diese ist jedoch nicht essbar und so können die weichen Bohnen anschließend mit dem Finger aus der Hülse gedrückt werden. Edamame sind auf Grund ihres süßen und milden Bohnen-Geschmacks sehr begehrt. In Japan sind sie ein beliebtes Beilagengericht.

Enokipilze

Enokipilze sind auch als Winter-und Schneepilze bekannt. Diese Namen verdanken sie ihren frostresistenten Fruchtkörpern, die auch bei kühlen Temperaturen stetig wachsen. Die weißen Pilze haben lange, samtige Stiele und einen kleinen Pilzkopf, der einen süßlichen, milden Geschmack hat.

 

F


 

Fingerlimes

Die aus den Regenwäldern Australiens stammende Zitrusfrucht besitzt ein fein säuerliches und herbes Aroma. Die fingerartigen Früchte tragen in ihrer Hülse kleine kaviarähnliche Perlen und haben einen sehr hohen Vitamingehalt.

Fjord-Shrimps aus Island

Insgesamt gibt es ungefähr 50 verschiedene Arten von Tiefseegarnelen, die entlang der Küsten im Skagerrak, an der Nordseeküste und in Fjorden leben. Diese kleinen, sehr zarten Garnelen schmecken ausgesprochen “süß” und sind eine ganz besondere Delikatesse.

Foie gras

Die im Deutschen unter Gänsestopf- bzw. Entenstopfleber bekannte kulinarische Spezialität wird aus der Leber von fünf bis sechs Monate alten Gänsen oder Enten gewonnen. Die Delikatesse ist in Frankreich schon fast ein Nationalgericht, spaltet jedoch die Meinungen von Gourmets und Tierschützern auf Grund der kritischen Haltungsbedingungen der Tiere.

 

G


 

Gelbflossen-/Bernsteinmakrele

Die Bernsteinmakrele, auch bekannt als Gelbflossenmakrele, ist ein von den Küsten entfernt lebender Hochseefisch, der in den tropischen und subtropischen Ozeanen der gesamten Erde vorkommt. Ihren Namen verdankt diese edle Makrelenart ihren leuchtendgelben Flossen. Der Raubfisch kann bis zu 2,5 Meter lang und knapp 100 Kilo schwer werden. Die Gelbflossenmakrele ist ganzjährig erhältlich. Auf Grund des mineralischen Geschmacks harmoniert dieser Fisch wunderbar mit asiatischen Zutaten wie Soja, Sesam und Ingwer. Christian Bau serviert die Makrele gern mit Daikon, Bergamotte und knusprigem Ingwer.

Gillardeau-Austern

Die Gillardeau-Austern gelten als Austern der Spitzenklasse und unter Kennern als die besten Austern. Sie haben ihren Namen ihrem Erzeuger, Gerard Gillardeau, zu verdanken. Die Gillardeau-Austern haben einen ausgeprägten Fleischkörper, den sie einer Algenart zu verdanken haben, die an der französischen Atlantikküste beheimatet ist. Die Austern, feste, tiefe vollfleischige Schlürfaustern, sind besonders wertvoll und qualitativ sehr hochwertig.

Green Zebra Tomaten

Die Green-Zebra-Tomaten haben ihre Reife mit einem hellen Grün, das teilweise bis in ein leichtes Orange gehen kann, und einer gestreiften Färbung bereits erreicht. Das Fleisch der Tomate ist hellgrün wie auch saftig-aromatisch mit einem niedrigen, aber sehr erfrischenden Säuregehalt.

 

H


 

Herzmuscheln / Vongolé

Charakteristisch für die Herzmuschel sind ihre strahlenförmig angeordneten Rippen und ihre dicken, herzförmig gewölbten Schalen. Das hellgelbe Fleisch der Herzmuschel ist sehr wohlschmeckend, mit einem leichten Aroma nach Meer. Sie kommen zahlreich an der Nordsee- und Ostseeküste, aber auch im Atlantik vor.

Hijiki

Hijiki ist eine typisch ostasiatische Braunalge, die sehr intensiv nach Meer und Fisch schmeckt. Außerdem hat sie ein leichtes Anisaroma. Die Alge erinnert an schwarze Fäden und wächst vorwiegend an der Pazifikküste.

 

I


 

Ingwer

Ingwer hat einen angenehm aromatischen Duft, schmeckt jedoch sehr scharf und würzig. In Ostasien ist der Ingwer bereits seit Jahrtausenden bekannt, in Deutschland wurde er erst durch die Zuwanderung aus dem asiatischen Raum verbreitet.

 

J


 

 

K


 

Kagoshima – Beef

Kagoshima ist eine Präfektur in Japan. Diese Region bietet dem Japanischen Schwarzvieh viel südländisches Klima mit viel Sonne und reichlichem Grün. Es gibt heutzutage vier Rinderrassen, die in Kagoshima gezüchtet werden. Das Fleisch (Rasse Wagyu) der Tiere ist sehr aromatisch, butterzart und weist nur leichte Marmorierungen im Fettgewebe auf.

Kalamansi

Die Kalamansi, auch Calamondin-Orange genannt, ist eine Zitrusfrucht, die ursprünglich aus China stammt und vielerlei Aromen bietet. Geschmacklich vereint sie Nuancen von Zitrone, Limette, Grapefruit und Passionsfrucht.

Kapuzinerblätter

Die Kapuzinerkresse schmeckt etwas milder als die in Deutschland weit verbreitete Gartenkresse, dennoch hat sie ein scharfes, süßliches Aroma. Die Blüte der Pflanze erinnert an die Kapuze der Kapuzinermönche, daher ihr Name. Die Herkunftsländer der Kapuzinerkresse befinden sich in Mittel- und Südamerika. Besonders verbreitet ist sie in den Gebirgen von Mexiko, Mittelchile und Argentinien.

Kimchi

Mit Kimchi bezeichnet man in Korea grundsätzlich jede Art von Gemüse, die durch Milchsäuregärung hergestellt wird. Am häufigsten nutzt man jedoch Chinakohl zur Herstellung von Kimchi, welches dem deutschen Sauerkraut sehr ähnlich ist.

Kimizu

Kimizu ist eine cremig-leichte, japanische Gewürzsauce, die aus Eiern und Reisessig hergestellt wird. Sie ist vergleichbar mit einer Sauce Hollandaise, wird jedoch ohne Butter und Öl zubereitet.

Kombu

Die dunkelbraune bis dunkelgrüne Braunalge wächst nahezu weltweit in kalten, klaren Gewässern. Kombu schmeckt leicht süßlich und enthält die meisten Mineralien und Vitamine aller Speisealgen.

Kumquats

Die Kumquat wird aufgrund ihres kleinen Äußeren auch gern Zwergorange genannt. Sie besitzt einen herben und zugleich süß-sauren Geschmack. Sowohl die Schale, die immer unbehandelt ist, als auch das Fruchtfleisch können verzehrt werden.

L


 

Langoustine

Die Langoustine, im Deutschen auch Kaisergranat genannt, ist ein Zehnfußkrebs und dem Hummer sehr ähnlich, auch wenn die Langoustine mit maximal 25 cm Länge viel kleiner ist. Besonders das Schwanzfleisch des Tieres ist sehr kostbar. Die Scheren bieten für den Verzehr lediglich genug Fleisch, wenn die Tiere groß genug sind. Wussten Sie übrigens, dass sich diese Krebsart nur jedes zweite Jahr vermehrt? Dann tragen die Weibchen bis zu 4000 Eier unter ihrem Schwanz. Das helle und zarte Fleisch des Kaisergranats hat eine feine, leicht süßliche Note.

Lapsang-Souchong

Lapsang-Souchong ist eine sehr seltene Teesorte aus China. Der Tee wird während der Herstellung über Kiefernholz getrocknet und hat Nuancen von zarten Rauchgewürzen. Auch getrocknete Pflaumen, Zimt und Edelhölzer sind herauszuschmecken.

 

M


 

Matsubadaki

Matsubadaki wird aus Kombu, einer Braunalge, hergestellt und schmeckt lakritzähnlich. Für die Zubereitung von Matsubadaki werden Kombu-Algen in Wasser, Sojasauce, Zucker und japanischem Reiswein gekocht. Anschließend werden sie mit Salz und Lakritz-Extrakt gewürzt.

Matsutake-Pilze

Matsutake sind japanische Wildpilze, die einen zimtähnlichen Geschmack besitzen. Die Pilze sind sehr bissfest. Sie leben in einer Symbiose mit einigen Baumarten, wie beispielsweise der Japanischen Rotkiefer.

Mikan

Mikan ist eine aus Südjapan stammende Zitrusfrucht. Sie ist nicht sehr sauer und enthält kaum Kerne. Die Mikan wird als eine Mischung aus Orange und Mandarine beschrieben.

Mirin

Mirin ist ein süßer, japanischer Reiswein und nach Sojasauce und Dashi das drittwichtigste Gewürz in der japanischen Küche. Der traditionell hergestellte Mirin unterstreicht den Eigengeschmack von einzelnen Zutaten, zu denen er gegeben wird. Weiterhin eignet sich Mirin zum Marinieren von Fleisch und Fisch.

Miso

Miso ist eine kräftige, aus Japan stammende Würzpaste, die aus Sojabohnen hergestellt wird. Oftmals wird sie auch mit Reis oder Gerste vermischt. Miso gilt durch seine große Anzahl an Proteinen als sehr gesund und wirkt sich aufgrund von Milchsäurebakterien sehr wohltuend auf Magen und Darm aus.

Mu-Err Pilze

Der fast geschmacks- und geruchslose Mu-Err Pilz (auch: Judasohr) verleiht Speisen durch seine außergewöhnliche knorpelige Konsistenz einen ganz besonderen Biss. Er wächst ganzjährig, vorrangig in der Nähe von Seen, Teichen und Bächen, nahezu auf der ganzen Welt.

 

N


 

Nashibirne

Nashibirnen sind womöglich die Urform unserer heute handelsüblichen Birnen. Die aus Japan stammenden Früchte sind jedoch eher rund und apfelförmig. Das Fruchtfleisch der Nashi ist sehr saftig und hat ein süßlich-saures Aroma, welches an eine Mischung aus Apfel, Birne und Melone erinnert.

Nori

Nori ist der generelle Oberbegriff für etwa 30 Arten von Süßwasseralgen. Was in Deutschland unter Nori bekannt ist, sind getrocknete Rot- und Grünalgen, die sich zum Einwickeln von Sushi eignen. Sie haben eine leicht knusprige Konsistenz, schmecken sehr mild und leicht süß.

 

O


 

P


 

Pak Choi

Pak Choi, im Deutschen auch als Senfkohl oder Blätterkohl bekannt, ist ein Verwandter des Chinakohl, schmeckt jedoch sehr milde und erinnert optisch an Mangold. Die Stiele des Pak Choi sind sehr knackig, seine Blätter zart mit einer leicht herb-bitteren Note.

Pandan

Pandan ist eine tropische Pflanze und ein wesentliches Gewürzkraut in der indonesischen Küche. Das Aroma der Pandan-Blätter kann als leicht vanillig und süßlich-nussig beschrieben werden.

Purple Curry

Purple Curry ist eine Weiterentwicklung des klassischen indischen Currys. Die Purple Curry-Gewürzmischung ist unter anderem mit Hibiskus- und Rosenblüten angereichert und besticht durch ihre einzigartige säuerlich-fruchtige Note. Christian Bau empfiehlt die Gewürzmischung von “Ingo Holland”.

 

Q


 

Quinoa

Die aus Südamerika stammenden Samen der gleichnamigen Pflanze galten bereits vor 6000 Jahren als hochwertige Getreideart und „Gold der Inkas“. Durch die reichlichen Aminosäuren und Vitamine ist Quinoa äußerst gesund und auch in der europäischen Welt in den letzten Jahren ein sehr wertvolles Lebensmittel geworden.

 

R


 

S


 

Sake

Als Sake bezeichnet man japanischen Reiswein. Dieser kann sowohl heiß als auch kalt getrunken werden. Hergestellt wird er aus bestimmten Sakereissorten, die fermentiert werden.

Satay

Satay ist ein Grillgericht, dessen Ursprung in Indonesien liegt, aber mittlerweile im gesamten südostasiatischen Raum verbreitet ist. Das dazu verwendete Fleisch befindet sich auf Bambusspießchen und wird gegrillt. Meist handelt es sich dabei um mit Kurkuma mariniertes Hühner- oder Lammfleisch.

Schwarzer Knoblauch

Bei schwarzem Knoblauch handelt es sich um gewöhnlichen Knoblauch, der über mehrere Tage hinweg fermentiert wurde. Dadurch bekommt der Knoblauch neben der schwarzen Farbe auch einen Geschmack, der sich in süßliche Bereiche hinein verschiebt.

Schwarzwurzeln

Schwarzwurzeln sind auch unter dem Namen Winterspargel bekannt. Das feine, weiße Fleisch, welches sich unter der schwarzen Schale verbirgt, schmeckt leicht nussig. Generell schmecken Schwarzwurzeln milder als Spargel.

Shimejipilze

Shimejipilze, im Deutschen Buchenpilze genannt, sind sehr würzige Pilze mit nussigem Aroma, die vor allem in Japan und China weit verbreitet sind. Der Buchenpilz wächst im Büschel, hat einen langen, schmalen Stiel und einen halbrunden, braunen Hut.

Shiso

Shiso ist ein japanisches Gewürzkraut, welches in Deutschland auch unter dem Begriff Schwarznessel oder Sesamblatt bekannt ist. Der exotische Geschmack von Shiso erinnert an eine Mischung aus Minze, Koriander, Zitrone und Anis.

Sojasauce / helle Sojasauce

Buddhistische Mönche aus China sollen die Vorreiter der heute bekannten Sojasauce bereits vor 5000 Jahren erfunden haben. Von China brachten sie die Gewürzsauce zunächst nach Japan, dann in den restlichen ostasiatischen Raum. Sojasauce enthält rund 300 verschiedene Aromastoffe, die zusammen einen würzigen, bouillonartigen Geschmack ergeben. Helle Sojasauce schmeckt süßlicher und milder als die dunkle, die sehr kräftig ist und mehr Salz enthält.

Stabmuscheln / Razor clams

Die Stabmuschel hat weißes, festes Fleisch, welches einen leicht salzigen, aber dennoch sehr angenehm milden Geschmack hat. Diese Muschelart wird zwischen zehn und zwölf Zentimeter lang und ca. zwei Zentimeter breit.

St. Pierre

Der St. Petersfisch ist eine ganz besondere Delikatesse, da seine Filets von allerbester Qualität sind. Sein weißes, festes und überaus köstliches Fleisch brachte ihm in Frankreich den Beinamen „Poule de mer“ (Meerhühnchen) ein. Seine bevorzugten Heimgewässer sind die Atlantikküsten und das Mittelmeer. Er gilt als internationale kulinarische Berühmtheit und ist mit seinem festen, fettarmen, wohlschmeckenden Fleisch eine auserlesene Delikatesse.

Sudachi

Die Sudachi ist eine kleine grüne, japanische Frucht, die der Limette sehr ähnelt. Sie wird lediglich in der Speisenzubereitung als Gewürzfaktor eingesetzt und nicht pur gegessen.

 

T


 

Tapioka

Tapioka ist eine geschmacksneutrale, pflanzliche Speisestärke, die man aus den Wurzeln des Maniokstrauches, der schon von den Mayas angebaut wurde, gewinnt. Tapioka kann – genau wie handelsübliche Speisestärke – vielseitig eingesetzt werden. Sie enthält weder Allergene noch Gluten. Meistens ist die Stärke in Form kleiner Kugeln oder dünner, luftgetrockneter Flocken wiedererkennbar.

Taschenkrebs

Der Taschenkrebs zählt unter den Krustentieren zu einem der köstlichsten, da er sehr weiches, saftiges Fleisch mit einem sehr dezenten Aroma hat. Besonders die schwer zu knackenden Scheren und die Leber sind äußerst delikat.

Thai-Lauch

Thai-Lauch ist ebenso unter dem Namen Schnittkoblauch bekannt. Das in Südostasien angebaute Kraut kommt dem Bärlauch nahe und schmeckt dezenter als der uns bekannte Knoblauch. Die essbaren Blüten haben eine angenehm süßliche Note.

Tom Kha Gai

Die Tom Kha Gai ist eine thailändische Hühnersuppe mit Kokosmilch. Was sie besonders macht, ist das Gewürz Galgant, welches ein Verwandter des Ingwers, jedoch weniger scharf ist.

Topinambur / Erdartischocke

Die Erdartischocke ist ein sehr nährstoffreiches und kartoffelähnliches Wintergemüse, das ursprünglich aus Nordamerika stammt. Das Fruchtfleisch der Topinambur ist weißlich-gelb und erinnert in rohem Zustand an den Geschmack einer Artischocke – daher auch ihr Name.

 

U


 

Umibudo

Umibudo ist ein aus Japan stammendes Seegras. An seinem Stängel bildet Umibudo kleine, grüne Bläschen anstelle von Blättern aus, daher ist er auch als Grüner Kaviar bekannt. Umibudo ist reich an Mineralien wie Eisen, Jod und Vitaminen.

 

V


 

W


 

Wakame

Die Braunalge wächst am besten vor den Küsten Koreas, Chinas und Japans. Wakame hat eine sehr knackige Konsistenz und kann fast komplett verspeist werden, denn besonders die Wurzel der Alge ist sehr nährstoffreich. Ihr salziger und würziger Geschmack erinnert angenehm an das Meer.

Wasabi

Wasabi ist eine Wildpflanze, die in sumpfigen Gebieten Japans wächst. Sie wird oftmals als „Japanischer Meerrettich“ bezeichnet und hat einen äußerst scharfen Geschmack. Diese Schärfe ist auf Senföle, die im Wurzelstock der Pflanze vorhanden sind, zurückzuführen. In Deutschland ist Wasabi vorrangig als Paste oder Pulver erhältlich.

 

X


 

Y


 

Yams-Wurzeln

Die Yams-Wurzel ist die Wurzelknolle einer subtropischen Kletterpflanze. Sie kommt ursprünglich aus Südchina und es gibt insgesamt über 200 verschiedene Arten von ihnen. Je nach Wurzel-Sorte variiert der Geschmack von süßlich bis bitter.

Yellow Fin Tuna / Blue Fin Tuna

Sowohl der Gelb- als auch der Blauflossen Thunfisch sind bedeutende Speisefische. Beide Arten gehören zur Gattung der Makrelen. Roher Thunfisch erinnert im Geschmack an zartes Kalbsfilet mit einem milden, salzigen Aroma. Je nachdem von welcher Körperpartie des Fisches das Stück stammt, hat das Fleisch eine hell- oder dunkelrote Färbung.

Yuzu

Die Yuzu ist eine Rautenfrucht, die von der Shikoku Insel (Südjapan) stammt. Ihr Fruchtfleisch ist säuerlich bitter. Die aromatische Frucht erinnert mit ihrem Duft an eine Mischung aus kräftiger Limette mit Nuancen von Grapefruit und Mandarine.

 

Z