Erfahren Sie mehr über 3✱ Sterne Koch Christian Bau
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3 Sterne Koch und Gastgeber mit Passion

“Do things with passion or not at all” ist einer der wichtigsten Leitsätze von Christian Bau. Er ist ein Typ, den man nur mit Haut und Haar kriegt, zu 100 Prozent, ganz oder gar nicht. Er ist Deutschlands jüngster mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneter Koch, den dritten Stern für das Restaurant “Victor’s Fine Dining by Christian Bau”, in dem er Küchenchef und Gastgeber ist, erhielt Bau mit 34 – und verteidigt diesen souverän seit 12 Jahren.

Er ist 3 Sterne Koch mit Leib und Seele, der an einer Hand die Male abzählen kann, in denen er nicht selbst in seiner Restaurantküche gekocht hat. “Ich freue mich jedes Mal darauf, am Herd zu stehen”, sagt Christian Bau noch heute mit voller Überzeugung. Menschen mit seiner Arbeit glücklich zu machen, das und nichts weiter möchte Christian Bau. Er ist nicht nur drei Sterne Koch, er ist auch Gastgeber aus tiefstem Herzen.

Was den 3 Sterne Koch antreibt

Präzision – “Ohne Liebe zum Detail wird man kein Großer”

“Menschen in meinem Umfeld beschreiben mich als sehr geradlinig – in jeglicher Hinsicht.” Für drei Sterne Koch Christian Bau spielen in und auch außerhalb der Küche Perfektion, Präzision und Disziplin eine elementare Rolle. Die Produkte, die er verarbeitet, können nicht frisch und nicht gut genug sein. Wenn beispielsweise ein Fisch nicht zufriedenstellend ist, wird das Menü für den Abend umgeschrieben. Auf den Teller kommt nur das Beste – und jeder davon geht durch seine Hand.

“Ohne Fleiß kein Preis”

Eine vielleicht konservative Ansicht, die jedoch noch nie jemandem geschadet hat. “Ohne ausgeprägte Leistungsbereitschaft kann man keine herausragende Rolle einnehmen und wird es in keiner Position und Branche ‘nach oben’ schaffen”, sind die Worte von Christian Bau. Für alles muss ein großer innerer Antrieb vorhanden sein. Wie sein Antrieb, Menschen glücklich zu machen.

Talent – “Das oberste Gebot für einen Chef ist es, dies zu erkennen und zu fördern”

Wie in jeder Branche, gibt es auch in der Gastronomie Menschen, denen “eine Prise mehr” in die Wiege gelegt wurde. Ein Feeling für Zusammenhänge und Kompositionen, Kreativität und handwerkliche Souveränität sind Talente, die ein Chef laut Christian Bau erkennen und fördern sollte. Der 3 Sterne Koch darf sich glücklich schätzen, dass er in seinen Lehrjahren Chefs, unter anderem Harald Wohlfahrt, hatte, die ihn hart gefordert, aber auch extrem gefördert haben. Jetzt ist er selbst seit vielen Jahren Galionsfigur in der Küche, die ordnende Hand und Vorbild für sein Team.

Innovation – “das Schaffen der Moderne sollte auf der Klassik aufbauen”

Christian Bau tendiert zur Moderne, respektiert aber gleichzeitig auch Tradition und Klassik. Er verschließt sich vor nichts, auch vor keiner neuen Technik. Der 3 Sterne Koch ist ein Freigeist, kulinarische Trends haben ihn nie interessiert und berühren ihn auch bis heute nicht. Innovation ist toll, wenn sie Sinn macht, doch nicht, wenn sie nur Effekthascherei ist.

Zurück zum Anfang – Der 3 Sterne Koch und seine Herkunft

Man fragt sich über Christian Bau vielleicht oft: Woher kommt dieser Ehrgeiz und sein unablässiges Streben nach Perfektion? Christian Bau wusste früh, dass er für die Gastronomie gemacht war. Schon als er mit 14 Jahren ein Praktikum in einem Restaurant absolvierte und sich unter 16 weiteren Köchen wie in eine Großfamilie aufgenommen fühlte, hatte Christian Bau Blut geleckt. Mit 16 Jahren verließ er sein Elternhaus und trat, komplett auf eigenen Beinen stehend, eine Lehrstelle als Koch an. Er wusste sofort: Das ist genau der richtige Beruf. Die Gastronomie wurde für ihn zur zweiten Familie.

In sieben Jahren zum 3 Sterne Koch

Christian Bau genoss eine klassische Ausbildung und fand schließlich in Harald Wohlfahrt einen großen Lehrmeister. Seit 1998 ist der heutige 3 Sterne Koch Küchenchef und Gastgeber im Gourmetrestaurant “Victor’s Fine Dining by Christian Bau”. Mit seinem Antritt war es seine Aufgabe, das Restaurant zum Erfolg zu führen. Dies ist ihm zweifellos gelungen. Er erkochte im Rekordtempo die höchsten Auszeichnungen. Sein erstes Ziel, die Verleihung eines Michelin-Sterns, war bereits nach sieben Monaten erreicht. Nur ein Jahr später, 1999, folgte der zweite Stern. 2005 zeichnete der Guide Michelin das Restaurant unter Christian & Yildiz Bau mit dem dritten Stern aus. So wurde er mit gerade einmal 34 Jahren Deutschlands jüngster 3 Sterne Koch in der Nähe von Saarbrücken.

Der Weg zum BauStil

Die Ausbildung unter Kochlegende Harald Wohlfahrt  spiegelte sich auch in Christian Baus Kochstil wider. Nicht anders war es im Victor’s Fine Dining, wo mit perfekter, klassisch französischer Küche überzeugte. Doch wirklich glücklich war der 3 Sterne Koch nicht. Diese Art von Küche war noch nicht sein Stil. Nicht das, womit er sich identifizieren konnte und wofür sein Herz wirklich schlug. Als “rechte Hand” von Harald Wohlfahrt ist Christian Bau in viele internationale Städte gereist, unter anderem auch 1994 nach Bangkok. Dass ihm die asiatische Küche am nächsten ist, spürte er erst recht in der thailändischen Hauptstadt. Sie war es, die sein Herz ergriffen hat. Mit ihr hat der heutige 3 Sterne Koch gefunden, wonach er gesucht hat.

 

Doch erst 2007 begann Christian Bau, seine Küchenphilosophie weiterzuentwickeln. So war er einer der ersten, der japanische Produkte in die französische Hochküche einführte – unter den Unkenrufen so mancher Restaurantkritiker. Eine Japanreise im Januar 2010 bekräftigte seine kulinarische Veränderung. Im Anschluss daran regte der Gastrojournalist Jürgen Dollase für seine Serie „F.A.Z.-Gourmetvision“ ein japanisch inspiriertes Menü an, das ein überwältigender Erfolg wurde. Fast alle Gäste zogen die neue „Gourmetvision“ dem klassischen Menü vor. Ein wichtiger Meilenstein für den 3 Sterne Koch nahe Saarbrücken.

 

Die Emanzipation von der traditionellen französischen Küche war wie ein Befreiungsschlag. Diesen Weg ging Christian Bau konsequent weiter in Richtung einer noch ausgewogeneren Integration der neuen Elemente. Alles sollte wie aus einem Guss sein. Mittlerweile kann er voller Überzeugung sagen: Ich bin angekommen, habe meine Mitte, meine kulinarische Handschrift gefunden.

 

Ja, Christian Bau hat seinen Stil gefunden, nicht nur kulinarisch. In der Küche trifft man den 3 Sterne Koch in Turnschuhen, Jeans und Kochjacke. Im Restaurant läuft lässige Musik. Er zeigt, dass Fine Dining auch ohne weiße Tischdecken und mit eleganter Lässigkeit erfolgreich ist.

Vita

  • geboren am 14. Januar 1971 in Offenburg

  • 1987 bis 1990 Auszubildender im Hotel “Götz Sonne Eintracht” in Achern

  • 1990 bis 1991 Hotel-Restaurant “Talmühle” in Sasbachwalden

  • 1991 bis 1992 Grundwehrdienst im Offizierscasino in Achern

  • 1992 bis 1993 Restaurant “Le Canard” in Offenburg

  • 1993 bis 1998 Restaurant “Schwarzwaldstube”, Hotel Traube Tonbach

  • seit 1998 Küchenchef im “Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg” in Perl-Nennig
  • heute “Victor’s Fine Dining by Christian Bau”